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Die Insel Varr Annor

Im Jahre 999 n.d.E. verweigerte die Crew der V.S.S. Spielwiese dem jungen König Kasimir von Venrasia den Dienst. Einen Kriegszug gegen das Reich Neutana. Eine Mission des sicheren Todes. Die Besatzung des Schiffes entschied sich gegen das sinnlose Blutvergiessen, stahl die Seekarten und verschwand bei Nacht und Nebel. Seither sind sie Reichsverräter und gesuchte Verbrecher. Zurück blieben Familien und Freunde und ein Leben zu dem es keine Rückkehr gab. Unter dem König litten die hinterbliebenen, durch Steuern und Hunger denn so weit im Norden ist Nahrung knapp und die Sommer kurz. Eine neue Heimat musste her. Ein Ort der Hoffnung und die Aussicht auf ein besseres Leben.

Die Anhänger des Reiches eröffneten schon bald ihre Suche nach den Exilanten und Steckbriefe verteilten sich in aller Herren Länder.  Doch die Flucht gelang und unter neuem Namen segelte die Morrigan einer neuen Zukunft entgegen.  In einer alten Bibliothek fand sich schliesslich eine Karte und eine besondere Legende. Eine Insel auferstanden aus dem Meer, doch wer immer sie betritt der kehre niemals wieder.

Ein Gutes hat es wenn man Nichts zu verlieren hat.... in jedem Neuen Abenteuer kann man nur gewinnen. Mit einigen Schwierigkeiten fanden die Exilanten die Insel und auch einen Weg sie zu betreten und schon bald zeigte sich, dass hier nicht der Tod, sondern neues Leben wartete. Heute 6 Jahre später entsteht Haus für Haus und die Stadt  ist gewachsen. Familien und Freunde aus der alten Heimat sind gekommen und in ein neues , blühendes Leben gebracht.
 

Doch eine Sache bleibt ungelöst, noch immer werden einige derer, die Offiziere auf dem Schiff waren oder solche, die bei der Flucht halfen gesucht und verfolgt. Die einzige Möglichkeit die bleibt um unser neues Leben zu schützen? Die Gnade ihrer Kaiserlichen Majestät Juliana von Heijl. Ihre Ernennung unserer Commodora Juna Lucia Tunichtgut zur Gräfin von Varr Annor macht uns zu einem Teil  des grossen Kaiserreiches Cendara.  Damit gibt es bald keine Verfolgung mehr, keine Jagden und unser neues Leben, unser Dienst am Kaiserreich und eine Zukunft in Frieden und Wohlstand sind zum Greifen nah.

Im Jahre 1007 hat ihre Kaiserliche Majestät die Verhandlungen abgeschlossen und die neue Grafschaft angenommen.

Wie unsere Insel aussieht wollt ihr wissen? Das will ich euch gern sagen.
Als wir zum ersten  mal der Insel nahe kamen, glaubten wir, es wäre unmöglich zu ankern. Die steilen Küsten ragten weit hinauf und die Wellen brachen sich an den Klippen rings um die Insel. Nur an einer einzigen Seite hätten wir es versuchen können, doch an dieser ragte ein gewaltiger Vulkan in die Nähe und Riffe unter dem Wasser machten das Heranfahren unmöglich. Gelbe Steine und beissend stinkender Dampf verhinderten dass wir auch nur versuchten einen Fuss an Land zu setzen. Doch wollten wir aus irgendeinem Grund nicht so schnell aufgeben und zwischen den steilen Klippen gab es eine schmale Durchfahrt. Wir riskierten es mit einem kleinen Bot und fanden die Passage die es uns ermöglichte bis in einen Fjord zu fahren der weit im Inneren der Insel liegt. Die Öffnung zu einem See mit flachen Ufern war geeignet um schliesslich anzulegen und selbst mit der Morrigan auf dem See zu ankern. Hier versteckt von allen Blicken von aussen begann unsere erste Pause auf der Flucht vor der Vergangenheit. Wir befanden uns wie in einem Talkessel und zu allen Seiten ragten in der Ferne die Spitzen der Steilküste auf. Wir begannen die Insel zu erkunden, fanden Wasser und Nahrung. Der Boden ist Fruchtbar und gut und ein grosser Teil der Insel von dichtem Wald bedeckt. Nahe am Wasser ist ein Hafen entstanden, ihm anliegend eine Planstadt, denn wir wussten schnell, dass dies der Ort ist der uns erwartet hatte. Strassen und Häuser entstehen jeden Tag und unsere Ortschaft wächst. Nun sind wir knapp 800 Einwohner und ein Handelshaus der berühmten Familie Pfeffersack aus Seeburg wird unser neuer Stolz sein. Jeden Tag legen Schiffe an mit Waren aus dem Kaiserreich oder um Waren von der Insel abzuholen. Nie waren unsere Bäuche so gut gefüllt und nie war Furcht und Angst vor dem Morgen ferner als jetzt.

Wagt man sich aus der Stadt und ihrer schützenden Palisade, kommt man in einen grossen Wald. Durch diesen fliessen 3 grosse Flüsse, deren Wasser uns auch in der Stadt versorgt. Viele kleine Quellen entspringen dem Boden und speisen die vielen Pflanzen mit Wasser. Viele seltsame Tiere könnt ihr hier finden. Aber auch solche die wir aus der Heimat kennen. Warum ist das hier so? Dafür gibt es 2 wichtige Gründe. Der Erste und wichtigste ist wohl der Vulkan. Am anderen Ende der Insel ragt er drohend in die Höhe.  Der Krater selbst spuckt kein Feuer seit wir hier sind , doch der Boden ist warm, besonders in seiner Nähe. An der dem Meer zugewandten Seite tritt manchmal flüssiges Gestein aus und zischend steigt Dampf aus dem Meer während die Insel so, ganz langsam weiter wächst. Das begünstigt auch unser wichtigstes und teuerstes Exportgut. Schwefel. Tag und Nacht bauen Arbeiter in Schichten Schwefel ab und bringen ihn in die Stadt wo er auf Schiffe verladen und verkauft wird.
Der zweite Grund für das gute warme Klima ist eine Meeresströmung die warmes Wasser und dadurch warme Luft mit sich bringt. Diesen günstigen Umständen verdanken wir dass unsere Insel ist, wie sie ist.  Wer weis, vielleicht kommt auch ihr sie mal besuchen.

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